Germanische Barbarenvölker

Germanischer Krieger 12-SIO6

Der gerüstete Krieger mit Schwert und Schild ist ein freier Mann der germanischen Barbarenvölker, vielleicht sogar aus einer edlen Familie. Mit "Barbaren" bezeichneten die Römer die keltischen und germanischen Volksstämme, die in Euorpa in ständigem, mal mehr mal weniger offenen, Konflikt mit dem Römischen Imperium lebten.

Seinem Status und Wohlstand entsprechend, besitzt er ein Langschwert aus gutem Stahl, vielleicht einen Helm und einen großen Schild. Ein Kettenpanzer schützt seinen Oberkörper vor den Hieben seiner Gegner.

Die Lebensweise seines Volkes und die der Nachbarvölker ist eine kriegerische: Stärke, Mut und Geschick mit den Waffen sind hoch angesehene Tugenden. Bewaffnete Überfälle, zum Beispiel durch Plünderer oder andere Stämme auf der Suche nach geeignetem Siedlungsland, sind nicht selten. Der wörtlich zu nehmende, ständige Kampf ums Überleben hat seinen Körper gestählt einen fähigen Krieger aus ihm gemacht.

Der heidnische Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod in dieser Welt, macht ihn auch im Angesicht des Feindes standhaft und entschlossen. Sollte er im Kampf fallen, bedeutet das nur, dass er besonders ehrenhaft auf die andere Seite wechselt und seinen Platz zwischen den Ahnen einnimmt.

Diese Beispielfigur könnte für wohlhabende germanische Krieger oder Gefolgsleute eines Anführers verwendet werden. Sie ist nicht näher nach einzelnen Volksstämmen oder Zeitabschnitten differenziert.

Dieser Text kann zu den Bedingungen der CC-BY-SA 3.0 Lizenz frei verwendet werden.

Kommentare